Schloss Ivenack

Als Herzstück des Schloss-Ensembles präsentiert sich das Schloss Ivenack.  Das nationale Kulturdenkmal stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und wurde auf den Mauern des ehemaligen Zisterzienserinnenkloster erbaut. Hier residierte der Bruder des Herzogs, Sigismund August mit seiner Gemahlin Prinzessin Clara Maria von Pommern-Barth. Zu späterer Zeit war es zudem der Sitz der Reichsgrafen von Plessen.

Derzeit befindet sich das Schloss in Privatbesitz und wird liebevoll restauriert.

Ausführliche Informationen zur Schlossgeschichte und der Bauentwicklung finden Sie hier.

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Klosterkirche

Die Erbauung der einstigen Klosterkirche geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Durch den Wiederaufbau der Kirche in Folge des Dreißigjährigen Krieges, erhielt sie ihr heutiges Aussehen.
Von 1996-2004 konnte die Kirche durch den deutschen Denkmalschutz sowie Spenden von Vereinen, Stiftungen und Privatleuten saniert werden. 
Die Kirche ist nun wieder ein Ort für Gottesdienste, Trauungen und Konzerte. 

 

Die Kirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr für Besichtigungen geöffnet.

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Teehaus

Südöstlich des Schlosses, etwa zwanzig Meter vom Seeufer entfernt, erstreckt sich das Teehaus. Das im Zentrum des im Park stehende Gebäude, bildet dabei einen Höhepunkt innerhalb der herrschaftlichen Anlage. Der Wunsch nach Intimität förderte im 17. und 18. Jahrhundert vermehrt die Errichtung der sogenannten Lusthäuser, die in Frankreich auch als „maisons de plaisance“ bezeichnet werden. Diese dienten nicht nur als intimer Rückzugsort der Herrschaft, sondern waren auch Orte des elitären Amüsements, der Platz für Spiel, Musik und Tanz bot.

Im Teehaus werden zwei exklusive Apartments entstehen.

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© LAKD M-V LD, A. Bötefür

Orangerie

Die ehemalige Orangerie in Ivenack wurde zwischen 1759-1770 unter den Besitzer Helmuth Burchardt Freiherr von Maltzahn erbaut. Es ist ein solitärer Putzbau auf rechteckigen Grundriss mit Mansarddach, klassisch ausgerichtet in Nord-Südrichtung, zum Ufer des Ivenacker Sees. Die Orangerie wurde für die  „Sammlung von exotischen, nicht winterfesten Gewächsen“ genutzt.

 

Das Gebäude soll zukünftig eine gastronomische Nutzung als Cafe´ und Restaurant erhalten und zudem aufgrund seiner Lage auch als Information für die Schlossanlage dienen.

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© LAKD M-V LD, A. Bötefür

Marstall

Der Marstall, welcher sich nur wenige Meter neben dem Schloss befindet, ist eine halbkreisförmige Anlage und nach Südosten geöffnet. Er beherbergte die in Ivenack gezüchteten Pferde (Vollblutzucht) - der wertvollste Besitz des Gutes. Nach langem Leerstand begannen 2019 die umfangreichen Sanierungsarbeiten des Gebäudes.

 
Seit 2022 befindet sich im komplett renovierten Marstall der Sitz des Forstamts Stavenhagen sowie das Gemeindebüro.